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	<title>Resilienz Archive - Ingrid Haag - Lektorat, Redaktion, Text</title>
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	<title>Resilienz Archive - Ingrid Haag - Lektorat, Redaktion, Text</title>
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		<title>Von Spinne, Krone und Fröschen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ingrid]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Aug 2016 10:23:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Optimismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kennen Sie den Cartoon mit dem Storch und dem Frosch? Wenn Sie im Büro sitzen, sehen Sie sich um, die Zeichnung hängt sicher in Ihrer Nähe. Der Storch hat den Frosch halb verschluckt, aber der drückt ihm den Hals zu,</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.ingrid-haag.de/von-spinne-krone-und-froeschen/">Von Spinne, Krone und Fröschen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.ingrid-haag.de">Ingrid Haag - Lektorat, Redaktion, Text</a>.</p>
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<p>Kennen Sie den Cartoon mit dem Storch und dem Frosch? Wenn Sie im Büro sitzen, sehen Sie sich um, die Zeichnung hängt sicher in Ihrer Nähe. Der Storch hat den Frosch halb verschluckt, aber der drückt ihm den Hals zu, um zu verhindern, dass er verspeist wird. „Never give up“ steht über dieser Szene. Sie wissen sicher, von welchem Bild ich spreche. Ich fand es irgendwann originell, aber mittlerweile nervt es mich. Sie auch? Schade eigentlich. Wenn wir irgendwann einen (für die Profis unter uns: den nächsten) Bestseller landen wollen, sollten wir es an den Spiegel heften und uns täglich vorsagen:</p>



<p><strong>Niemals aufgeben.</strong></p>



<p>Zum Glück habe ich etwas Besseres gefunden und brauche den Frosch auf Papier nicht mehr. Ich habe ein neues, lebendes Vorbild, dessen Durchhaltevermögen mich schwer beeindruckt. Lachen Sie nicht. Es ist die große Spinne, die seit anderthalb Monaten meinen Balkon besetzt hat. Das Exemplar auf dem Foto oben, richtig. Bei aller Bewunderung passe ich höllisch auf, dass ich ihr nicht zu nahe komme, da ich meine kindliche (oder weibliche) Arachnophobie noch nicht ganz abgelegt habe. Kleine Spinnen halte ich in meiner Nähe aus, aber wer weiß, wozu das Raubtier auf meinem Balkon fähig ist.</p>



<p>Aus der Distanz beobachte ich seit Wochen, wie die Spinne ihr kunstvolles Netz baut, zwischen dem Geländer meines Balkons und dem Lebensbaum, der schräg daneben im Garten steht. Sie baut, ja. Präsens. Spinnt. Immer wieder neu. Blöderweise hat sie sich den am wenigsten geeigneten Platz für ihre klebrige Falle ausgesucht. Mein Balkon hat eine Tür, durch die ich in den Garten gehen kann. Sie ahnen, was kommt? Die Gute platziert ihr Netz genau vor dieser Tür. In den letzten Wochen habe ich das Kunstwerk regelmäßig beseitigt (zum Glück musste ich in diesem Sommer nicht so oft in den Garten) und mein schlechtes Gewissen unterdrückt. Spätestens zwei Tage nach jeder Zerstörung war das aufwändige Netz rekonstruiert. Dieser Platz scheint der Spinne der Mühe wert zu sein.</p>



<p>Es klingt sonderlich, aber als ich mir vor Tagen zum x-ten Mal Spinnweben aus den Haaren gewischt und geflucht habe, kam die Erleuchtung. Heureka! Darum geht es – im Leben und im Schreiben:</p>



<p><strong>Hinfallen, aufstehen, Krone richten, weitergehen.</strong></p>



<p>Nicht kleinkriegen lassen. Es wird immer Typen geben, die meine Arbeit in Frage stellen oder ganz zerstören. Ich schreibe, streiche, zerknülle, verwerfe. Überdenke die Idee, schreibe neu, überarbeite, kürze und fange von vorne an. In Leserunden wird mein Text zerpflückt, ein Rezensent hat für das mühevoll erkämpfte Werk vielleicht nur einen Stern, aber einen gehässigen Kommentar übrig. Ich schimpfe und heule im Geheimen, aber ich mache weiter. Weil die Idee, der Text, die Leidenschaft für das Schreiben der Mühe wert sind. Bleiben Sie dran. Egal, ob Sie sich an den Frosch, die Krone oder an meine Balkonbewohnerin erinnern. Geben Sie nicht auf.</p>



<p>Meine Spinnengeschichte hat eine Fortsetzung. Während ich über meine achtbeinige Heldin nachsinne, hat sie mich wieder überrascht. Sie ist umgezogen, hat ihr Netz ein wenig weiter links positioniert. Jetzt kann ich problemlos die Tür öffnen und in den Garten gehen. Sie nicken, oder? Die Klügere gibt nach, meinen Sie. Ehrlich gesagt – ich kann Ihren Gedanken verstehen. Aber das geht jetzt wirklich zu weit!</p>



<p><strong>Ihre Ingrid Haag</strong></p>



<p>Foto: privat</p>



<p>(Der Artikel erschien im Blog der <a href="http://zweiundvierziger.de/Wordpress_Verein/?p=1489">42erAutoren</a>.)</p>
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		<title>Gesundheit!</title>
		<link>https://www.ingrid-haag.de/gesundheit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ingrid]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Aug 2016 10:49:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Resilienz]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mens sana in corpore sano. Sie kennen den Spruch, auch wenn Sie sich nicht durch das Latinum quälen mussten. In einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist. Wir Schreibenden sollten uns das hinter die Ohren notieren. Schließlich sind wir auf</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.ingrid-haag.de/gesundheit/">Gesundheit!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.ingrid-haag.de">Ingrid Haag - Lektorat, Redaktion, Text</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Mens sana in corpore sano. Sie kennen den Spruch, auch wenn Sie sich nicht durch das Latinum quälen mussten. In einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist. Wir Schreibenden sollten uns das hinter die Ohren notieren. Schließlich sind wir auf den guten Zustand unserer grauen Zellen angewiesen, wenn wir Lesbares produzieren wollen. Aber was genau können wir für das Wohlsein unseres Körpers tun, damit Energie in den Geist und von dort direkt auf das Blatt oder in die Tasten fließt? Die üblichen Verdächtigen haben wir alle verinnerlicht (oder eher verdrängt): Bewegung an der frischen Luft, gesunde Ernährung, wenig Stress und genügend Schlaf. Schauen wir genauer hin:</p>



<p><strong>Genügend Schlaf – gerne, meinen Sie?</strong></p>



<p>Das funktioniert nicht. Vermutlich geht es Ihnen wie mir: Ich bin froh, wenn ich Zeit zum Schreiben finde, möglichst in der kreativsten Phase meines Biorhythmus. Blöderweise bin ich eine Nachtigall, laufe in der Nacht zu Höchstform auf. Und staune über die Lerchen, die regelmäßig zu unchristlicher Stunde (um vier Uhr früh zum Beispiel) aufstehen, um vor der Arbeit oder dem drohenden Abgabetermin zu schreiben. Ausreichend Schlaf – is’ nicht.</p>



<p><strong>Wenig Stress – Sie winken ab, oder?</strong></p>



<p>Verlage, Agenten, Lektoren, Kolleginnen und Kollegen, Familie … irgendjemand will immer etwas von uns. Auf den letzten Drücker. Wenig Stress? Definitiv nicht.</p>



<p><strong>Gesunde Ernährung – unangenehm, stimmt.</strong></p>



<p>Die anhaltenden Diskussionen zum Thema bestärken das Gefühl. In meinem schreibenden Bekanntenkreis gibt es überzeugte Veganer, Vegetarierinnen, Fleischfresser, Käsefreaks, Fischliebhaberinnen, Mehlspeisenfans, Wein-, Bier-, Wassertrinker. Und sehr viele Schokoholics. Ich selbst bin Flexitarierin. Das klingt modern und bedeutet, dass ich irgendwie alles darf, zumindest kulinarisch. Ob das gesund ist? Keine Ahnung.</p>



<p><strong>Bewegung an der frischen Luft – probieren Sie es!</strong></p>



<p>Mein Kreativsport ist Nordic Walking. Sie gähnen? Stimmt, das klingt weder besonders hip noch sportlich. Aber ich schlendere nicht, ich marschiere. Volle Kanne. Und die Ideen sprudeln. Während eines Schreibwettbewerbs im Winter zum ersten Mal: Die Verzweiflung angesichts der Anzahl der Schreibaufgaben trieb mich mit Walkingstöcken in die Isarauen. Nach einer Stunde war mein Kopf durchgepustet und voller origineller, plausibler Ideen. Das Schreiben lief wie geschmiert und brachte mir am Ende die erwünschte Platzierung.</p>



<p>Getestet habe ich vieles. Ich jogge, aber für den kreativen Funken ist mir das zu anstrengend. Beim Radfahren muss ich aufpassen – auf den Münchner Verkehr, Hunde, Fußgänger, rasende Mountainbiker und Rennradler. Yoga fordert volle Konzentration, Schwimmen macht mir keinen Spaß. Und beim Golf – meiner Leidenschaft – denke ich ausschließlich an Golf. Wie jede ambitionierte Spielerin. Kreativ bin ich nur beim Nordic Walking. Vielleicht liegt es an der rhythmischen Bewegung oder am meditativen Klack-klack der Stöcke auf dem Steinboden. Egal. Hauptsache, es funktioniert. Gleich werde ich meine Stöcke aus der Ecke holen und eine Runde drehen. Ich schreibe nämlich für einen Wettbewerb und muss die Ideen in meinem Kopf dringend durchwalken.</p>



<p><strong>Ihre Ingrid Haag&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</strong></p>



<p>Foto: Fotolia</p>



<p>(Der Artikel erschien im Blog der <a href="http://zweiundvierziger.de/Wordpress_Verein/?p=1335">42erAutoren</a>.)</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.ingrid-haag.de/gesundheit/">Gesundheit!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.ingrid-haag.de">Ingrid Haag - Lektorat, Redaktion, Text</a>.</p>
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